
263 Schülerinnen und Schüler aus NRW unter ihnen auch Stella Paffenholz vom Franken-Gymnasium in Zülpich haben seit Sommer 2009 an der XXI. Internationalen Biologieolympiade teilgenommen und damit den langen Weg in die Endrunde, die 2010 in Changwon, Korea stattfinden wird, begonnen. In der ersten Runde testeten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Geschmacksempfindungen und probierten Senf, Chili und Pfefferminz. Zusätzlich untersuchten sie Rübenformen und recherchierten in Datenbanken nach transgenen Pflanzen. In der zweiten Runde wartete dann eine anspruchsvolle Klausur auf die jungen Biologie-Schüler, die weit über den klassischen Schulstoff hinausging.
Umso größer war die Freude, als im Dezember die Nachricht in Zülpich eintraf, dass Stella zu den besten 12 Schülerinnen und Schülern in NRW zählt, die als Belohnung für ihre Leistungen drei Tage im Dortmunder Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie verbringen durften, um so hautnah die Arbeit eines modernen Forschungslabors kennen zu lernen. Dort spürte man am Elektronenmikroskop den Tabakmosaikvirus auf, schnitt DNA und untersuchte am Fluoreszenzmikroskop die Bewegungen von Aktinfilamenten. Genau das richtige Programm für Stella, denn sie möchte nach dem Abitur molekulare Biomedizin studieren und in die Forschung gehen.
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Im Rahmen einer abwechslungsreichen Feierstunde überreichte ihnen dann der Ministerialdirigent Reinhard Aldejohann, Ministerium für Schule und Weiterbildung, Urkunden und Buchpräsente.

Ende Februar lief dann die dritte Auswahlrunde in Kiel. Auch hier hat sich Stella hervorragend geschlagen und einen Platz im oberen Bereich belegt. Leider hat es jedoch nicht ganz gereicht, um die vierte Runde zu erreichen und dem Ziel Korea noch einen Schritt näher zu kommen. Nichtsdestotrotz drücken wir den verbliebenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Daumen für Korea 2010.