"Garfield's Crew" brachte Stadthalle in Schwung

Zufriedene Gäste bei "international" besetztem Jahreskonzert

Ein abwechslungsreiches musikalisches Programm wurde den Gästen der vollbesetzten Stadthalle von Zülpich am Abend des 24. Mai 2002 geboten. 

Dieses lag zum einen an "Garfield's Crew" selber, aber auch an den bereits in der Einladung genannten "Friends", nämlich einmal an der in den USA geborenen Sopranistin Dawn Maria Flynn, zum anderen aber auch dem Rock-n-Roll-Tanzpaar Wibke Esser und Timm Troescher und dem ehemaligen Mitglied von Garfield's Crew Sebastian Petermann.

Unter der bewährten Leitung von Musiklehrer Jochen Petermann spielten die 25 Musiker aus den Jahrgangsstufen 5 bis 13 eine Reihe von fetzigen Titeln aus den Bereichen von Soul, Rock, Balladen und Jazz im Big-Band-Stil, unterstützt von einer Reihe von Sängerinnen der Schule. 

Einige Mädchen des Franken-Gymnasiums werden tatsächlich seit einem halben Jahr mit viel Schwung und Engagement von der in Bad Münstereifel wohnhaften Dawn Maria Flynn im Fach Gesang trainiert. 

Als Ergebnis dieser Arbeit war eine hinreißend gemeinsam dargebotene Version des Musical-Klassikers "I'm gonna wash that man right out of my hair" zu hören. Aber auch als Solistin begeisterte die klassische Sängerin mit ihrer warmen und vielseitigen Stimme das Publikum mit Titeln wie "I want to need you" von Celin Dion oder dem Ohrwurm "I will always love you" von Dolly Parton, bzw. Whitney Houston. Zwar als Stargast angekündigt, wurde Dawn Maria Flynn auch wegen ihres offenen und unkomplizierten Auftretens mit besonders herzlichem Beifall belohnt.

Richtig aufgemischt wurde der Saal dann durch Sebastian Petermann, der mit seinen Interpretationen von Stücken wie "Desperado", "Celebration" oder "Jailhouse Rock" die Stimmung anheizte. 

Die wirbelnde Tanzdarbietung von Wibke Esser und Timm Troescher zum zuletzt genannten Titel rundete dann das Programm gelungen ab. Diese Tanzdarbietung sprach offensichtlich nicht nur die jüngeren Gäste an, sondern auch die anwesenden Eltern und Großeltern, deren Jugend nicht durch Techno, sondern durch Rock-n-Roll Musik geprägt war.

Das Ergebnis der kontinuierlichen Arbeit von Jochen Petermann mit Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen konnte sich offensichtlich sehen lassen.

Die schwungvollen Darbietungen der Akteure und die aktive Mithilfe von Stadthallenpächter Julius Hoppe bei der Bedienung der guten technischen Ausstattung der Stadthalle ließen echte Konzertatmosphäre aufkommen.Das gebotene Programm überzeugte das altersmäßig breitgestreute Publikum in besonderem Maße, wie man an der guten Stimmung und an dem lang anhaltenden Schlussbeifall sehen konnte.

 

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