Schulsport der etwas anderen Art

An zwei Wochenenden im September hatte der Sportkurs der Stufe 13 des Franken-Gymnasiums Zülpich unter der Leitung von Herrn Dr. Dr. Schneider die Möglichkeit, im Rahmen des regulären Unterrichts eine theoretische und praktische Einführung in den Rudersport in Kooperation mit der Hürther Rudergesellschaft e.V. zu erhalten.

Am Anfang des Sportkurses stand die Frage, welche konkreten Unterrichtsvorhaben das gewählte Kursprofil ausfüllen sollten. Die Bandbreite des Angebots reichte von Ballsport inklusive Gaelic Football über Leichtathletik und sportmotorische Tests bis zu Rudern. In einer demokratischen Abstimmung wählten wir aus einer größeren Anzahl von Unterrichtsvorhaben die von uns favorisierten Unterrichtsinhalte aus.

Die Resonanz für Rudern war groß, jedoch war mit dieser Entscheidung auch einiger Aufwand verbunden. So musste jeder Schüler mindestens im Besitz des Deutschen Jugendschwimmabzeichens (Bronze) sein sowie sich einer praktischen und theoretischen Prüfung unterziehen. Nachdem auch alle Formalitäten erledigt waren und die erste allgemeine theoretische Einführung in den Rudersport im Unterricht stattgefunden hatte, stand dem Projekt nichts mehr im Wege.

In zwei, jeweils drei Stunden umfassenden Einheiten gewährte der örtliche Ruderclub dem Sportkurs die Chance, erste praktische Erfahrungen im Ruderboot zu sammeln. Die fachkundigen Trainer(assistenten) erklärten die Rudertechnik Schritt für Schritt, zunächst im „Trockenen“, um sie anschließend sofort praktisch umzusetzen. Bei (meist) optimaler Witterung lernten wir den mit Rudern verbundenen Spaß schnell kennen. Nach einigen kurzen Trockenübungen und der Einführung in das sichere Einsteigen in das Vierer-Boot starteten alle Teams, die einen mit schnellem Erfolg, während andere wieder bald auf Tuchfühlung mit dem Ufer gingen.

Für zusätzliche Erheiterung sorgten einige unfreiwillige „Ausflüge“ ins kalte Nass des Otto-Maigler-Sees, die jedoch der Motivation keinerlei Abbruch taten. Dies war die perfekte Gelegenheit, um eines der „lebenswichtigsten“ Manöver des Ruderns (v.a. im Einer), das Zurückklettern ins eigene Boot, zu erlernen. Geschafft, aber glücklich und um einige Erfahrungen reicher, kehrte die Gruppe ans sichere Festland zurück.

Die Schüler und Schülerinnen des Sportkurses sowie Herr Schneider möchten an dieser Stelle nochmals ihren herzlichen Dank für Aufwand und Mühen seitens der Hürther Rudergesellschaft e.V. (im besonderen seitens Herrn Bernd Weinrich, stv. Vorsitzender, Herrn Markus Wöstemeyer, Trainer, und den Trainerassistenten Sonja Fassbender, Robin Ponte und, nicht zuletzt, Dominik Fahnenschmidt) entrichten.

David Laufs, Johannes Mahlberg, Nils Matusiak 

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