Schon seit langer Zeit fahren unsere 7., 8. und 9. Schuljahre auf eine so genannte Lateinfahrt, um an geschichtsträchtigen Orten wie Xanten oder Bad Neuenahr Zeugnisse der Römerzeit zu entdecken.
Seit 2 Jahren finden nun für die Französisch-SchülerInnen des 8. und 9. Schuljahres Französisch-Fahrten statt, wobei die Schülerinnen und Schüler das nahe gelegene französischsprachige Ausland (sprich: Belgien) erkunden sollen. Zwei Mal waren wir bereits in Lüttich, nun führte unser Weg zum ersten Mal nach
Verviers.
Am Mittwoch vor den Herbstferien setzten wir uns also um kurz nach acht in den Bus, der uns in knapp anderthalb Stunden nach Verviers, eine etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt zwischen Aachen und Lüttich, brachte.

Unsere Gruppe auf der Bahnhofstreppe in Verviers
Dort starteten die SchülerInnen, bewaffnet mit einem Stadtplan und einem Fragebogen, in Gruppen von 3-5 Personen zu einer Stadtrallye. In deren Verlauf sollten sie unter anderem Denkmale und Gebäude suchen, Inschriften und Aushänge lesen, oder sonstige Aufgaben erfüllen.

Lange Inschriften sind toll !
Außerdem sollten sie einige Dinge über Verviers herausfinden (Wie heißt der Bürgermeister? – Wie heißt der Fußballverein? – Wie viele Einwohner hat Verviers? - …), wozu sie natürlich mit den Einheimischen ins Gespräch kommen mussten.

Wo ist denn nur der doofe Justizpalast? Stehen wir etwa genau davor?
Als letzte Aufgabe sollte dann jede Gruppe eine Postkarte (auf Französisch!) an ihre/n Lieblingslehrer/in am Frankengymnasium schicken.
Die SchülerInnen hatten nach eigener Aussage viel Spaß und die Gelegenheit, sich einmal über die (etwas) unterschiedliche Lebensweise in unserem Nachbarland klar zu werden. Dabei stellten sie aber auch erleichtert fest, dass eine Sache überall auf der Welt gleich zu sein scheint: im Zentrum gibt es einen Mäckes (McDonalds)!

Das ist der Beweis! Schulfahrten machen SchülerInnen glücklich!
Oder ist es vielleicht doch die Imbissbude im Hintergrund?
Auf der Rückfahrt wurden die Fragebögen von Herrn Nordmann und mir ausgewertet und die besten Teams mit Schokolade belohnt. Gegen 15.00 Uhr waren alle wohlbehalten zurück in Zülpich.
A.Schwieren