In evangelischer Religion wird nach dem gefragt, was Sinn, Maßstab und Erfüllung des menschlichen Lebens sein kann; es werden Auseinandersetzung und Dialog mit maßgebenden Angeboten und Anforderungen von Religion und Weltanschauung ermöglicht.
Der evangelische Religionsunterricht soll SchülerInnen kritisches Verständnis des christlichen Glaubens in seinen geschichtlichen Erscheinungen sowie anderer Religionen und Weltanschauungen eröffnen.
Intentional lassen sich folgende Gruppierungen vornehmen:
Im Rahmen der Unterrichtsmethodik der evangelischen Religion in der SII sind didaktische Prinzipien zu berücksichtigen, die ihrerseits Lehr- und Lernverfahren sowie Sozial - und Aktionsformen des RU in der Oberstufe bestimmen:
Bei der Wahl der Unterrichtsmethode wird vom Lehrer / der Lehrerin im evangelischen
Religionsunterricht eine dynamische Balance zwischen der Sach- und Interaktionsebene
angestrebt. Der Lehrer / die Lehrerin ist dabei zur Kooperation mit den SchülerInnen
bereit und beteiligt / befähigt die SchülerInnen schrittweise an Planung und Auswertung
des Unterrichts.
Dies bedeutet konkret u.a.:
Am Ende des Kurses sollten SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam den Kursverlauf sowohl auf der Sach- als auch der Interaktionsebene auswerten.
Im Bereich des Grundkurses evangelische Religion stellt die Förderung der
Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Schülers / der Schülerin ein wichtiges
Lernziel dar.
Die fachspezifischen Methoden werden im Laufe der SII-Sequenz eingeführt und
eingeübt. In
der Jahrgangsstufe 11/1 wird versucht, vergleichbare Lernvoraussetzungen von SchülerInnen
unterschiedlicher Schullaufbahnen zu schaffen.
Im Rahmen der "Sonstigen Mitarbeit" hat das Unterrichtsgespräch für den RU zentrale Bedeutung. Die Formulierung der "Richtlinien evangelische Religion" meint mit "Beiträgen zum Unterrichtsgespräch" eine aktive Beteiligung der SchülerInnen am Unterricht. Ein aufmerksames Verfolgen des Unterrichtsgeschehens allein ist kein Beitrag zum Unterricht.Weitere Möglichkeiten, Leistungen im Bereich "Sonstige Mitarbeit" zu erbringen, sind:
Unter der Prämisse der Stimmigkeit von Lernerfolgsüberprüfungen wird von den
Richtlinien für evangelische Religion ein breit gefächertes Spektrum von schriftlichen
Überprüfungsformen empfohlen, in welchen nicht nur Gelerntes überprüft wird, sondern
gleichzeitig wichtige Funktionen für den weiteren Fortgang der Arbeit im Kurs erfüllt
werden können.
So können in den Grundkursen die in den Klausuren zu erarbeitenden weiterführenden
Aspekte des Kursthemas in den Unterricht eingebracht und so für die Gesamtgruppe
fruchtbar gemacht werden.
Klausuren:
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