Schnell gelang es den Schauspielern das Publikum in ihren Bann zu ziehen und die magische Welt von Oz auf der Bühne lebendig werden zu lassen. Erzählt wurde die Geschichte der jungen Dorothy Gale, welche durch einen Tornado aus ihrer Heimat Kansas in das wundersame Land Oz verschleppt wird. Natürlich fragt sie sich sofort, wie sie nun wieder nach Hause kommen würde. Schnell merkt sie, dass sie es hier mit einem ganz besonderen Land und ganz besonderen Menschen zu tun hat, denn Dorothys Ankunft steht in engem Zusammenhang mit dem Tod der Hexe Gemma und eben deren Zauberschuhe bekommt sie von der guten Hexe Glinda (Evrim Turan) ausgehändigt, um Dorothy auf ihrem Weg zum Zauberer von Oz (Leon Priotto), dem einzigen Mann, der sie nach Hause schicken könnte, vor ihren Feinden zu beschützen. Allen voran die böse Hexe Grusella (Ronja Reuber), die sich schon seit langem nach der Kraft der Zauberschuhe sehnt und vor nichts zurückschreckt, um sie sich anzueignen. Auf ihrem Weg begegnet Dorothy der Vogelscheuche (Tom Wunderlich), welche sich nach einem Verstand sehnt, dem Blechmann, dem ein Herz fehlt (Luna Stewen), und dem feigen Löwen (Gianna Ruland), dem ein bisschen Mut guttun könnte. Zusammen machen sie sich auf den langen Weg zum großen Zauberer von Oz, der sich am Ende als größerer Scharlatan denn als Zauberer entpuppt. Und doch wird schließlich alles wieder gut, und jeder erhält das, was er sich erwünscht hat.

Es waren viele Dinge, die diese Aufführung in einem großartigen Maße auszeichneten, denn vom stets authentischen Schauspiel bis zu den wichtigen Werten brachte das Stück eine große Besonderheit mit sich und begeisterte schließlich groß und klein im Publikum. Jeder Schauspieler verlieh seiner Rolle einen einzigartigen Charakter und sorgte im Publikum für ordentliche Lacher, aber auch für Momente der Besinnung, in denen sich viele fragten: „Trage ich das, was ich glaube das mir fehlt, nicht eigentlich schon lange Zeit mit mir?“.

Aber auch das selbsterstellte Bühnenbild und die individuellen Licht- und Soundeffekte machten diese Aufführung zu etwas Einmaligem. Gedankt wurde vor allem Julius Esser, welcher als Mentor einen unterstützenden Charakter in die Gruppe brachte und dem Fachlehrer Herrn Lentfer, welcher als Leiter des Kurses Organisation und Struktur einbrachte und somit alle zusammenhielt. Ebenso muss man den Unterstützern danken, die durch ihre Spenden die Aufführung erst ermöglichten: Der Kreissparkasse Euskirchen, dem Edeka Helfen und der Hundeschule Hund im Team

„Der Zauberer von Oz“, ein Theaterstück mit wichtigen Werten, individuellen und einfühlsamen Schauspielern und einer großartigen Inszenierung, hat einen bleibenden Eindruck in den Herzen der Leute hinterlassen und mit Sicherheit werden sich nun viele denken. „Nirgendwo ist es schöner als daheim“.

(Chiara Fabiano Q1)

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