ANTalive: CAD-Kurs an der
RWTH Aachen


Vom 10-14. Oktober 2016


Ich besuchte in dem oben genannten Zeitraum die Universität Aachen, um dort den CADKurs zu belegen. CAD- Programme sind Zeichenprogramme am Computer, um Zeichnungen für Maschinenbauteile, Häuser oder ähnliches zu erstellen.
Natürlich hatte ich erst meine Zweifel, da mir weder ANTalive bekannt war noch, ob es sich lohnen würde, Freizeit (immerhin lag der Kurs in den Herbstferien) zu "opfern". Doch ich wurde nicht enttäuscht, nicht nur, dass mir der Umgang mit dem Programm gut erklärt wurde, bzw. die Kosten wurden vollständig von ANTalive getragen, sodass ich nur den Weg bis zur Uni zahlen musste.


Natürlich muss man sich überlegen, wie sinnvoll die Belegung solcher Angebote ist, doch ich persönlich konnte dadurch nur profitieren, da mein "Zukunftsplan" naturwissenschaftlichkünstlerisch ausgerichtet ist. CAD- Programme werden von Architekten, Bauingenieuren, Maschinenbauern oder Modelldesigner (u.ä.) verwendet und kommen somit breit zum Einsatz.
Der Kurs war sehr durchdacht. Wir sollten einen Hubwagen erstellen und hatten Unterlagen sowie Videomaterial, auf das wir zurückgreifen sollten. Letzteres sollten wir uns immer zuerst angucken, bevor wir die gezeigten Schritte mit den Unterlagen und ohne auf das Video zurückzugreifen nachmachen sollten. Zuerst hatte ich meine Zweifel, ob es überhaupt zu schaffen sei, sich so einem Programmkonzept zu nähern. Jedoch betonten die Professoren immer wieder, dass es funktionieren würde und so wurde es für mich immer einfacher, alles Schritt für Schritt zu verstehen.
Bei Problemen sollten wir zuerst immer unsere Gruppenteilnehmer (wir waren in Gruppen mit vier Teilnehmern eingeteilt) fragen und dann erst die Professoren, um diese erstens zu entlasten und zweitens die Gruppenarbeiten zu vereinfachen, da wir am Ende alle Bauteile gemeinsam zusammenfügen sollten, um den Hubwagen fertigzustellen. Auch hatte jeder in der Gruppe eine andere Partneraufgabe, um sich auf einen etwas anderen Teil des Hubwagens zu konzentrieren.
Jedoch gab es einen Haken. Der Tagesablauf war sehr eintönig, wir fingen morgens um 9 Uhr an und arbeiteten bis 17 Uhr an den Computern, unterbrochen von Pausen, die wir selbst festlegten. Doch dieser Haken, muss ich zugeben, liegt einfach an der Wahl des Kurses.
Persönlich fand ich die Eindrücke, die man an Uni sammeln konnte, beeindruckend. Wir durften die Mensa besuchen, und ich muss zugeben, das Essen war nicht ungenießbar. Zwar nicht von der Qualität, die man von zuhause gewohnt ist, aber nicht schlecht. Auch das Angebot, das uns ein Studienberater an einem Tag vorstellte, ist eine Erwähnung wert. Er erzählte von der Uni, aber auch von Studiengängen, die dort angeboten werden. Am Ende seiner Präsentation konnten wir auch noch mal in Ruhe mit ihm sprechen.Dieses Angebot nutzte ich und so wurden viele meiner Fragen beantwortet und haben mein Interesse noch verstärkt.
Am Ende kann ich nur sagen, das ich den Kurs für sehr lohnenswert halte und man sich ruhig auch die anderen Angebote von ANTalive anschauen sollte. Jedoch solltet ihr euch immer fragen, was es euch persönlich bringt, diesen Kurs zu belegen, denn sollte man nur mit halben Interesse dort hineingehen, wird man schnell überfordert oder abgehängt. Für Interessierte denke ich jedoch, sind die Erfahrungen lohnenswert und empfehlenswert. Deswegen sollte man die Chancen ergreifen, wenn man sie bekommt.

Sofie Löffelbein, Q2