Vorstellung des neuen stellvertretenden Schulleiters

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen des Franken-Gymnasiums Zülpich!

mertensAm zurückliegenden Freitag, dem 1. Februar 2012, habe ich an unserer Schule das Amt des stellvertretenden Schulleiters angetreten. Herzlichen Dank möchte ich noch einmal sagen für die freundlichen Willkommensworte sowie die von Schülerinnen und Schülern und der Musikfachschaft so schön gestaltete musikalische Umrahmung der Begrüßungsfeier.

Tolbiacum, in finibus Agrippinensium – Zülpich im Gebiet der Agrippinenser, d.h. im Gebiet Kölns (wie Tacitus in seinen Historien, IV 79, schreibt), Zülpich, die Römerstadt, weckt unweigerlich in der Brust eines Lateinlehrers Heimatgefühle, und so lasse ich mich nun, vor gut 40 Jahren in der Heinsberger Provinz geboren, in der vierten Römerstadt in Folge – nach Bonn, Rom und Genua – nieder.

Nach meinem Studium der Fächer Latein, Sozialwissenschaften/ Politik und Geschichte in Bonn und Rom begann meine berufliche Laufbahn 1997 mit dem Referendariat in Köln-Rodenkirchen, von wo ich frisch examiniert im Herbst 1998 an das Abtei-Gymnasium Brauweiler wechselte. Später gehörte das Franken-Gymnasium Zülpich zu den Schulen, die ich als Regionalbeauftragter der Bezirksregierung Köln für den Bundeswettbewerb Latein betreute. 2007 zog es mich für 5 Jahre in den Auslandsschuldienst an die Deutsche Schule Genua: In dieser Begegnungsschule lernen Deutsche und, mehrheitlich, Italiener miteinander - in beiden Muttersprachen. Eine meiner Aufgaben an der DS Genua war, die Anwendung von Deutsch als Fremdsprache in den Sachfächern zu koordinieren; außerdem oblag mir die Leitung der Oberstufe. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland unterrichtete ich nun ein Halbjahr lang am Helmholtz-Gymnasium in Bonn-Duisdorf.

Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit am Franken-Gymnasium; besonders wichtig sind mir dabei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Schulleitung, Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schulträger, ein respektvoller Umgang aller miteinander sowie gute Unterrichts- und Arbeitsbedingungen, verbunden mit der Freude am Wissenserwerb und an der Wissensvermittlung, denn wie zwei lateinische Dicta sagen: „Homo doctus in se semper divitias habet“ (Ein gelehrter Mensch hat Reichtümer immer in sich selbst; Phaedrus, Fabeln IV 23,1) und: „Est cum laetitia pulchrior omnis homo“ (Es ist mit Freude schöner jeder Mensch; mittelalterliches Sprichwort).

Auf gute Zusammenarbeit!

Ihr und Euer Silvan Mertens