2015: Europatag am Franken-Gymnasium am 5. Mai

                                             

                                   europalogo                      

 

„Woher wir kommen. Zülpich, Europa und die Welt“ 

 

So lautete das Motto des Europatages 2015 am Fragy, der sich dieses Mal ausdrücklich an die Schüler der Sekundarstufe I richtete.

 1727  1724

Diese konnten im Vorfeld in einer Fragebogenaktion Auskunft darüber geben, ob und aus welchen Gründen ihre Familie bzw. ihre Vorfahren nach Zülpich gezogen waren.

Dabei stellte sich heraus, dass zwar der überwiegende Teil der Schülerschaft aus der Region stammte, der andere Teil jedoch aus den unterschiedlichsten Gebieten der Welt zugezogen ist. In einer konzertierten Aktion mit Fachlehrern und/oder klassenintern wurden zu den einzelnen Herkunftsländern Präsentationen entwickelt, die am Vormittag des 5. Mai der gesamten Schülerschaft der Sekundarstufe I im Forum vorgestellt wurden.

Nach der Begrüßung des Publikums durch Schulleitung und Schülervertreter konnten die Schüler per Schaubilder einen Einblick erhalten, aus welcher Herren Länder einige ihrer Klassenkameraden stammen. Ausgehend von Deutschland, und am besonderen Beispiel des Saarlandes als Spielball zwischen Deutschland und Frankreich, wurde dann in einem sich erweiternden Radius die Entwicklung von den Kernländern hin zur Europäischen Union nachvollzogen und die einzelnen Beiträge stellten dabei auf unterhaltsame Weise die Besonderheiten der einzelnen Länder vor: neben Frankreich und Italien die Beneluxländer sowie Irland, Großbritannien, Spanien, Finnland, Litauen, Polen, Tschechien und Kroatien. 

1740

Länder am Rande Europas schlossen sich an: so Russland, die Ukraine, Island, die Türkei und Albanien. Hier konnte sich die Schülerin Ervina Milani, für deren Bleiberecht sich zur Zeit das Franken-Gymnasium und viele andere Menschen einsetzen, sogar in der kostbaren Originaltracht ihrer Urgroßmutter präsentieren und zusammen mit anderen Schülern ihrer Klasse Auskunft über ihr Herkunftsland geben. Über Europa hinaus wiesen dann die Länder Thailand, Kasachstan, Kirgisien, Chile, Guyana und Eritrea; die Gruppe um Inthuja Logendran aus der 9a bildete mit der Präsentation von Sri Lanka und beeindruckenden Landestrachten das Schlusslicht. 1817 

Die Schilderung der aktuellen Flüchtlingsproblematik regte zum Nachdenken über die Frage an, wo eigentlich die Grenzen Europas liegen. Dazu vermittelten die Schülerinnen und Schüler der 9b ihre Impressionen zum Thema und zeigten damit, dass Europa keine Insel der Seligen ist und sein kann.

           

Den Abschluss bildete ein internationales Buffet, das von den Eltern und dem Förderkreis Europaschule am Franken-Gymnasium bereitet wurde. An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an alle Spender der tollen internationalen Spezialitäten ! 1819    (Ar)