USA-Austausch 2012: Familiy Life

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Im Oktober dieses Jahres nahmen wir mit 18 weiteren Schülern der Jahrgangsstufe Q1 des Franken-Gymnasium Zülpich an einem Schüleraustausch mit der Kenmore Highschool in Buffalo, NY teil.
Dort lebten wir in Gastfamilien und hatten so die Möglichkeit zu erfahren, wie das alltägliche Leben in Amerika abläuft.
Die Wohnsituation der Familien könnte man als „anders" beschreiben, jedenfalls anders als in Deutschland. Viele Familien haben Haustiere, meistens Hunde, und wohnen in einem Haus oder in einem Apartment. Die meisten Häuser sehen gleich aus; sie unterscheiden sich meist nur in der Farbe der Außenfassade. Alle Zimmer haben Teppichboden außer in der Küche und im Bad.
Es war nicht unüblich, oft in irgendeinem Schnellrestaurant mittags oder abends essen zu gehen. Große Portionen waren im Restaurant, aber auch wenn in der Familie einmal gekocht wurde, dabei üblich, sodass man niemals hungrig blieb. Besonders gut waren dabei Tacos und Pizza, die wir alle sehr geliebt haben.
Die Familienmitglieder gingen alle sehr herzlich und freundlich miteinander um, und die Austauschschüler wurden sofort in die Familie integriert. Man könnte fast sagen, wir wurden wie die eigenen Kinder behandelt. Wir fühlten uns alle sehr wohl dort und alles wurde getan, damit wir uns willkommen fühlen konnten. Fast alle Schüler sind sich sicher, dass dies nicht das letzte Treffen mit unseren amerikanischen Familien war. Umso schwerer viel der Abschied, als es zurück in die Heimat ging.
Die Gastfamilien waren sehr bemüht darum, ihren Austauschschülern einen möglichst schönen Aufenthalt zu ermöglichen, also unternahmen sie auch einige, außerhalb der von den Lehrern geplanten, Ausflüge mit uns. Besonders die eingeplante 'family time' wurde auch als solche verstanden und so traf sich teilweise die ganze Familie, um etwas mit dem deutschen „Gastkind" zu unternehmen. Sprachschwierigkeiten gab es jedoch keine, die Verständigung funktionierte auch mit Händen und Füßen.
Abschließend können wir sagen, dass es ein gelungener Austausch war und wir alle sehr zufrieden waren. Wir haben die Zeit genossen und würden in jedem Fall wieder an diesem Austausch teilnehmen und können zukünftigen Interessanten nur empfehlen, sich ebenfalls für diese einmalige Chance zu bewerben.
Nora Matheja und Jennifer Stanitzek, Q1