Kunst für Zülpich

kunst1Zu Anfang des zweiten Schulhalbjahres schlug die Zülpicher Geschäftsfrau Frau Ackermann der Kunstlehrerin Frau Warrach vor, die Litfaßsäule auf der Nideggener Straße zu gestalten. Das Projekt wurde dann mit drei Schülern der Oberstufe des Franken-Gymnasiums verwirklicht.

 Annika Leyendecker, Alexander Schleiermacher und Céline Puritz wählten die Natur als Thema, wobei sie sich auch an der LAGA orientieren wollten.

kunst2Das großflächige Bild auf dem Beton ist das Ergebnis eines Monats voller Feinarbeit. Nicht nur die Kunststunden verbrachten sie malend, sondern auch die eine oder andere Stunde am Nachmittag.

 Sieht man die Litfaßsäule aus der Richtung des Münstertors, so fällt gleich die Forscherin auf, die im Pop-Art-Stil der 70er Jahre gestaltet ist. Durch ihre große Lupe betrachtet sie die vielen Autos, die an ihr vorbeifahren. Um die Forscherin herum kann man den Dschungel erkennen, der von einer riesigen Palme umrahmt wird. Das Krokodil, das durch die lila Farbe verfremdet wirkt, ragt aus dem Fluss der Dschungel-Seite in die Landschaft der Voreifel, auf deren Hügeln man die grauschwarze Silhouette der Stadt Zülpich ausmachen kann. Ein weiteres verbindendes Element ist der Affe, der am Ast eines Laubbaumes hängt und den Betrachter ansieht, der nach Zülpich hineinfährt. Zudem werden dem aufmerksamen Fußgänger die Bienen auffallen, die an das Maskottchen der LAGA, das „Tolbienchen“, angelehnt sind.

Wir bedanken uns bei Frau Ackermann für die Initiative, dem unbekannten Sponsor für die finanziellen Mittel, René Schüller für das Kärchern der Litfaßsäule, dem Extra Baumarkt für den Preisnachlass bei den Lackfarben, Familie Wallraff für die lange Leiter und nicht zuletzt Familie Wollersheim, dass die Litfaßsäule überhaupt gestaltet werden durfte.

 Céline Lorraine Puritz