Finnlandaustausch - School and work

In der Zeit vom 11.01.2013 bis zum 18.01.2013 haben wir 11 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 an einem einwöchigen Austausch in Finnland teilgenommen.

Wir wohnten bei Gastfamilien in der Kleinstadt Kangasala nahe der Stadt Tampere und hatten somit die Möglichkeit, einen Einblick sowohl in das finnische Leben zu Hause, als auch in das dortige Schulleben bzw. das Schulsystem zu erhalten.finnland-1Das Schulsystem unterscheidet sich insofern von dem Deutschen, dass man im Alter von 6 oder 7 Jahren die Vorschule besuchen kann und danach auf eine Einheitsschule wechselt, wobei keine Trennung auf unterschiedlich anspruchsvolle Schulen durchgeführt wird. Man besucht bis zum Alter von ca. 15 Jahren diese Schule und hat im Anschluss daran die Möglichkeiten weiterhin die Schule zu besuchen, also das Abitur zu machen oder aber auf eine Berufsschule zu wechseln und eine Ausbildung zu beginnen. Beides nimmt in der Regel weitere 3-4 Jahre in Anspruch.
Wir haben in Kangasala eine dieser Berufsschulen besuchen dürfen. Dort hat man die Möglichkeit eine 3-jährige Ausbildung zu absolvieren, bei der man zwei verschiedene Richtungen einschlagen kann. Entweder entscheidet man sich für den Bereich des Bäckers/Konditors oder dafür, in den Bereich der Lebensmittelherstellung zu gehen. Während dieser 3 Jahre muss man nebenbei 20 Wochen an Praktika absolvieren: 10 Wochen im ersten Ausbildungsjahr und jeweils 5 Wochen im zweiten und dritten Jahr. Nach erfolgreichem Abschluss an dieser Schule hat man neben den Richtungen, die man gewählt hat (Bäcker/Konditor oder Lebensmittelherstellung), außerdem die Möglichkeit zu studieren oder ins Ausland zu gehen.

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Wir waren im Zuge dieses Austauschprogramms bei Partnern untergebracht, die die weiterführende Schule besuchen, also das Abitur machen. Die Schule, in die wir während unseres Aufenthaltes gingen, war erst etwa ein halbes Jahr alt und aufgrund eines sehr modernen Designs auffallend einladend. Weiterhin waren dort auch neueste Techniken, sowie beste und komfortabelste Ausstattungen vorzufinden. Neben den Möglichkeiten neueste Techniken -wie z.B. Beamer und Smartboards in nahezu jedem Raum- in das Unterrichtsgeschehen mit einzubinden und in einem, mit jeder Art von Instrumenten ausgestattetem, Musikraum musizieren zu können, gab es zum Wohlfühlen der Schülerinnen und Schüler außer dem Kiosk auch sehr bequeme Sitz- und Entspannungsmöglichkeiten.
Weiterhin haben wir einen guten Einblick in die Freizeitaktivitäten und Hobbies der Finnen erhalten können. Die typischsten und beliebtesten Aktivitäten sind natürlich Wintersportarten wie z.B. (Langlauf-) Ski und Schlittschuhfahren, sowie Eishockey und Sauna.

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