Schülerinnen und Schüler des Franken-Gymnasiums auf den Spuren des Ersten Weltkrieges

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In Flanders fields the poppies blow/Between the crosses, row on row,/That mark our place; and in the sky/The larks, still bravely singing, fly/Scarce heard amid the guns below. […]”

In Flanders Fields“ ist der Titel des bekanntesten englischsprachigen Gedichts über den Ersten Weltkrieg. Es wurde vom in den Feldern Flanderns kämpfenden kanadischenLieutenant ColonelJohn McCrae verfasst. Die Felder Flanderns waren auch das Ziel einer Gruppe des Franken-Gymnasiums Zülpich, bestehend aus 43 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 9-12 sowie der begleitenden Lehrerin, Frau Thumann-Langva, und Lehrer, Herr Kramer, Herr Lentfer und Herr Starick.

Im Jahr des 100jährigen Gedenkens an den Beginn des Ersten Weltkriegs machte sich die Gruppe am 12.09.2014 auf den Weg nach Ypern, zu den Spuren des Ersten Weltkrieges. Ziel der Exkursion, die vom Schulministerium sehr empfohlen wird und die Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkassenstiftung stattfinden konnte, waren der Soldatenfriedhof des Commonwealth „Tyne Cot“, das „Flanders Fields Museum“ in Ypern sowie der deutsche Soldatenfriedhof in Langemark.

Between the crosses, row on row“ heißt es im Gedicht McCraes. Auch die Schülerinnen und Schüler konnten auf dem „Tyne Cot“, mit seinen unzähligen weißen Grabsteinen und den unzähligen Namen Gefallener auf den Gedenkplatten, erfahren, was Krieg bedeutet: „Als wir zuerst den Friedhof der britischen Gefallenen besucht haben, war ich sehr erstaunt, wie viele Menschen dort begraben sind und wie viele Menschen nie aufgefunden worden sind.“ (Annika Peters,EF) Der bei den Schülerinnen und Schülern entstandene Eindruck wurde im „Flanders Fields Museum“ eindrucksvoll inhaltlich eingebettet, bevor der Besuch des deutschen Soldatenfriedhofs in Langemark auf dem Programm stand. Hier stellte sich nun den Schülerinnen und Schülern ein anderer Umgang mit dem Gedenken an den Ersten Weltkrieg dar und gab Anlass zu regen Diskussionen und Gedanken: „Zunächst besuchten wir einen britischen Soldatenfriedhof, der im Vergleich zu dem deutschen, den wir uns zum Schluss ansahen, sehr viel ‚schöner’ und gepflegter aussah. […] Meine persönlichen Eindrücke waren, dass die Briten, Franzosen und Belgier vielmehr den Opfern und Gefallenen des Ersten Weltkrieges gedenken bzw. diese ehren als die Deutschen.“ (Katja Müller, Klasse 9). Alle Beteiligten konnten dieser Fahrt neben neuem Wissen also auch viele Eindrücke und Gedanken abgewinnen: „Insgesamt muss ich sagen, dass der Ausflug sehr lehrreich und interessant war, da man den Krieg dort umfangreicher und persönlicher erfahren kann.“ (Annika Peters, EF)

 

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