Besuch der Wanderausstellung

„Routes of Liberation – das Vermächtnis des Zweiten Weltkrieges“

Am 22. Januar besuchten die Klassen 9a und 9b mit ihren Geschichtslehrerinnen Thumann-Langva und Alfter , begleitet von Schulleiter Herrn Wirtz, die Ausstellung des europäischen Projekts „Routes of Liberation“ in der Kirche „Sankt Mokka“ in Nideggen-Schmidt.

Die Ausstellung erinnert an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren und ließ die Schüler auf multimediale Weise den Weg der Befreier bis nach Deutschland und die sich anschließenden komplexen Nachwirkungen in Europa nachvollziehen. Engagierte Mitglieder der Kirchengemeinde führten die Gruppe durch die einzelnen Themenschwerpunkte.

Besonderen Raum nahmen dabei die Schlacht im Hürtgenwald und „The Battle of Schmidt“ ein. Sich direkt im Zentrum des damaligen Geschehens zu befinden, erleichterte den Zugang zu den so weit zurückliegenden Ereignissen und den Schülern wurde bewusst, dass sie in unmittelbarer Nähe zum Ort einer der verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges leben. Ein Film, der mit schonungslosen Bildern die Ereignisse in der unmittelbaren Umgebung zeigte, insbesondere die vom Leben und Sterben gleichaltriger Jugendlicher in den letzten Wochen des Jahres 1944, berührte die Schüler sehr.

16 Einzelschicksale in ausgewählten Ton- und Bilddokumenten ließen die Schüler die Zeit von der Befreiung bis in unsere Tage nacherleben und regten dazu an, über die Bedeutung der so selbstverständlich gewordenen Begriffe „Frieden“ und „Freiheit“ nachzudenken.

Es wurde begreiflich, welche Opfer es gekostet hat, dass in Europa heute die meisten Menschen in Frieden leben können. Am Ende der Ausstellung hatten die Schüler die Möglichkeit, mit Hilfe eines interaktiven Sendeturms ihre Eindrücke und Meinungen als Videobotschaft in youtube einzustellen.

 

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