Das Franken-Gymnasium feiert mit einem Schulfest sein Jubiläum

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Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten der Schulleiter des Franken-Gymnasiums, Franz Peter Wirtz, und der Schulpflegschaftsvorsitzende, Wilfried de Bruin, am 28.September 2013 das Schulfest anlässlich des 110-jährigen Jubiläums. Schon Monate vorher hatte ein Organisationsteam bestehend aus Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern mit der Planung und Vorbereitung begonnen. In der Woche vor dem Schulfest arbeiteten dann alle Schüler in einer von ihnen ausgewählten Projektgruppe an einem speziellen Thema unter dem Motto: Grenzen überwinden – Neues wagen. Die Ergebnisse wurden beim Schulfest präsentiert.
Nach den Begrüßungsworten durch den Schulleiter und den Schulpflegschaftsvorsitzenden hatte dieser zunächst als Dank im Namen aller Eltern eine Überraschung für das Kollegium. Unterstufenschüler überreichten Blumensträuße und Weinflaschen an alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule.

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Um sich einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen zu verschaffen, hatte das Organisationsteam einen entsprechenden Plan mit den Zeiten, Räumen und Präsentationen erstellt. Und die Wahl war teilweise für den Besucher nicht leicht: Dem Thema entsprechend „Grenzen überwinden" übte sich eine Gruppe im Bau von Brücken.
In der Projektgruppe „Interkulturelle Besonderheiten im Studien- und Geschäftsalltag" wurden diesbezüglich die unterschiedlichen Sitten und Gebräuche in den europäischen Ländern thematisiert. Bei einem eventuellen Studium im Ausland erschien es den Oberstufenschülern nützlich zu wissen, wie man sich wo verhält.
Für die sportlich Interessierten bot sich ein vielfältiges Programm: neben Gaelic Football wurden auch unbekanntere Sportarten aus Europa gezeigt.
In einer weiteren Projektgruppe nutzten Schüler die Möglichkeit, unter Anleitung eine für sie seltene Sportart zu erlernen: Golf.
Im angrenzenden Gebäude der Karl-von-Lutzenberger Realschule zeigten die Schüler der Projektgruppe „Zirkus Fragy" ihre Künste, die sie während einer Woche eingeübt hatten.

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Der bekannte Fantasy-Autor Kai Meyer, ein ehemaliger Schüler des Franken-Gymnasiums, erzählte von seinem beruflichen Werdegang und entführte seine Zuhörer mit einem Auszug aus seinem neuen Roman in eine abenteuerliche Welt. Ganz so berühmt waren die Unterstufenschüler aus der Projektgruppe „Märchenbuch" zwar noch nicht, einige „fühlten" sich jedoch schon als Schriftsteller, nachdem sie ihr Märchenbuch in Händen hielten, welches ihre eigenen Märchentexte samt den dazugehörigen Illustrationen zeigte.
Insgesamt waren es über 38 Projektgruppen, die sehr anschauliche und teilweise auch ausgefallene Präsentationen boten.
Sicherlich trug auch das gute Wetter dazu bei, dass die Besucherzahl zeitweise die Kapazitäten der Imbissstände und der Cafeterien bis zum Äußersten forderte. Wer also nicht sofort zu seiner Grillwurst oder zum Kuchen kam, der ließ sich derweil von den musikalischen Darbietungen der Schulband „Garfield´s Crew Revival Band" unter der Leitung von Jochen Petermann oder den Präsentationen in den verschiedenen Klassenräumen unterhalten.

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Mit einem „Flashmob" der sechsten Klassen sorgte Vera Heine für Bewegung auf dem Schulhof, während auf einem weiteren Schulhof viele bunte Ballons auf die Reise geschickt wurden.

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Die einzelnen Programmpunkte waren aufgrund der Fülle der Angebote wie auf einem Schulcampus verteilt: die sportlichen Aktivitäten fanden in der angrenzenden Sporthalle statt, während für die Theateraufführungen das Foyer der Karl-von-Lutzenberger Realschule genutzt wurde. Nach der großen Verlosung um 16 Uhr, mit der das Schulfest eigentlich enden sollte, konnte Schulleiter Franz Peter Wirtz nur erfreut feststellen, dass aufgrund der vielen noch anwesenden Gäste das Schulfestende etwas verlängert werden müsse.

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Die Schülerinnen und Schüler konnten beim Schulfest mit der Präsentation ihrer Projekte zeigen, dass sie weitaus mehr können als den sonst üblichen Lernstoff zu bewältigen. Für die Lehrerinnen und Lehrer war es eine gute Gelegenheit, auch andere Talente ihrer Schüler kennenzulernen, und für alle anderen Anwesenden zeigte dieses gelungene Schulfest, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern und Lehrern funktionieren kann. Die Stimmung während des gesamten Tages war ein Beweis dafür – ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben.
(Schuba)