„Ich habe meine Prüfungen nur gemacht, weil ich wusste, danach geht es mit dem Literaturkurs weiter!“ Das war wohl das beste Kompliment, das uns Herr Errens je hätte machen können.
Wir, einer der beiden Literaturkurse der Stufe 12, haben am 10.06.2009 „Die Show ohne Grenzen“ - eine Satire an Talkshows - in der Stadthalle Zülpich aufgeführt. Vier Studiogäste müssen nach und nach ihre Identität preisgeben, um Geld für ein neues Leben zu gewinnen - durch teils kuriose, teils lustige, teils ernstzunehmende Spiele.
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Mit dem Erfolg hätte keiner gerechnet. Zu Beginn des Schuljahres und nach Festlegung des Stückes standen noch Bedenken im Raum, ob das Stück überhaupt ankommen würde - da es sich schließlich um ein modernes Stück handelt, dessen Interpretation mit der Finesse überspitzter, aber dennoch realistischer Darstellung stehen oder auch fallen würde.
Nach vielen, vielen Proben mit Stimm-, Gestik- und Mimiktraining, Probenwochenende, Einzel- und Gruppentrainings war es dann soweit: Der andere Literaturkurs hatte seine Aufführung! Unser Lampenfieber stieg! Wie sollten wir es mit diesem klassischen, lustigen Stück nur aufnehmen können? Wir probten und probten und probten; die letzten anderthalb Wochen bald jeden Tag und teilweise bis tief in die Nacht! Je mehr Proben stattfanden, desto mehr Verbesserungen und Änderungen gab es. Bis zur Aufführung hatten wir nicht einmal ohne Unterbrechung durchgeprobt!
Am Vorabend saßen wir noch in geselliger Runde zusammen, um Ablenkung zu finden - am Tag selbst lief bei der Generalprobe dann so einiges schief. Zugegeben: das erschien uns recht normal. Einen Schrecken versetzte uns
allerdings die Tatsache, dass bei der Bestuhlung der Halle kurzfristig umdisponiert werden musste, da einhundert Stühle fehlten.
Doch nach all der Arbeit war es schließlich soweit: Wir fieberten dem Einlass entgegen. Nervös war kein Ausdruck für unseren Zustand - zumal bereits um fünf vor sechs die Nachricht eingegangen war, dass die ersten Leute bereits zum Einlass bereit standen. Indes ging es hinter der Bühne noch heiß her. Herr Errens schminkte noch eine Narbe und generell waren alle weit davon entfernt waren, fertig zu sein! Fazit: Stress pur!
Halb sieben: Die Stadthalle wurde voller und voller. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, nicht nachzuschauen, um nicht verrückt zu werden, aber wir konnten einfach nicht anders! Zwar schlichen sich ein paar kleine Patzer ein, doch das Stück lief – Dank bester Vorbereitung und der Tatsache, dass wir uns noch selbst übertrafen. Wir waren alle überglücklich – zumal das Publikum die Mühen der letzten Wochen zu honorieren wusste und alle Beteiligten gebührend mit Beifall belohnte.
| Schauspieler: | |
| Ester Selmeczy, Moderatorin | Sonia Höfs |
| Josef-Maria Schwarzmeier, Gast | Julius Esser |
| Agnes Stein, Gast | Franziska v.d. Broek |
| Ted Budnikowski, Gast | Andreas Becker |
| Kristin Hansen, Gast | Julia Raschke |
| Egon Müller, Überraschungsgast | Christoph Kursch |
| Katja, Sängerin | Carina Esser |
| Jaqueline, Backgroundsängerin | Michelle Neumann |
| Chantal, Backgroundsängerin | Andrea Goertz |
| Sebastian, Regisseur | Sebastian Kredelbach |
| Peggy, die sexy Stimme | Simone Kurth |
| Karsten, Castingmoderator | Benny Schwer |
| Sebastian, Animateur | Sebastian Krupp |
| Bettina, Regieassistentin | Conny Thomson |
| Gregor, Showassistent | Christoph Kursch |
| Daniel, Maske | Johannes Mahlberg |
| Diana, Kamerafrau | Diana Warnecke |
| Stefan, Tontechniker | Stefan Dahmen |
| Alexander, Lichttechniker | Alexander Raabe |
| Technik / Regie: | Stefan Dahmen, Jenny Groß, Alexander Raabe |
| Bühnenbild: | Stefan Dahmen, Carina Esser, Andrea Goertz, Hannah Pützschler, Alexander Raabe, Jenny Stahlmann, Britta Voihs |
| Souffleusen: | Simone Kurth, Diana Warnecke |