3.2.5 Arbeitsplan: Der Ausbildungsgang in der Oberstufe
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Bereich: Von der Fächerdifferenzierung zur Studier- und Berufsfähigkeit
Mittelfristige Entwicklungsziele:
- Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Arbeitstechniken, die zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife befähigen
- Erziehung sowohl zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit als auch zu Teamfähigkeit
- Fächerübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten; schrittweise Erhöhung der Anforderungen an die Schüler(innen) im Verlauf der Sekundarstufe II im Sinne einer fördernden und fordernden Schule
Konkrete Vorhaben:
- Allgemeine Informationen der Schüler(innen) und Eltern über das Fächerangebot, Wahlmöglichkeiten und -verpflichtungen, über zu erfüllende Bedingungen für Abschlüsse und Berechtigungen
- Wahlangebot des Franken-Gymnasiums:
- Grundkurse in den Fächern D, E, F, L (nur bis zum Ende der Stufe 11), S11, MU, KU, LI (nur in Stufe 12), GE, GE (bilingual), EK, PL, SW, PA, M, PH, CH, BI, BI (bilingual), IF, ER, KR und SP
- Leistungskurse (ab Stufe 12) in den Fächern D, E, GE, EK, M, PH, CH, BI
- im bilingualen Zweig ab Stufe 12: ein separater Leistungskurs Englisch sowie -
je nach Wahlentscheidung der Schüler(innen) - ein Grundkurs Geschichte oder
Biologie in englischer Sprache
- Individuelle Beratung der Schüler(innen) bei den Wahlentscheidungen, auch bereits im Hinblick auf eine Weichenstellung für die spätere Studien- und
Berufswahl
- Einrichtung von Kursen, die sowohl den Wahlen der Schüler(innen) als auch den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Fächerangebot / Kursfrequenz) als auch dem Potential an Fachlehrern entsprechen
- Kontinuierliche Laufbahnberatung und -kontrolle durch ein Beratungslehrerteam
- Konkretisierung der Beiträge der einzelnen Fächer durch die jeweilige Fachkonferenz
- Angebot und Förderung besonderer Lernleistungen wie „Jugend forscht“
- Planung und Durchführung einer Studienfahrt in den Stufen 12 oder 13 in Anbindung an einen Leistungskurs
- In der Stufe 11: Berufswahlvorbereitung
- In der Stufe 12: Studienberatung durch die Universität Bonn oder Beratung zum Einstellungsverfahren durch Mitarbeiter der AOK
- Einführung in das Verfahren der Facharbeit
Angestrebte Ziele, Ergebnisse, Erfolgskriterien:
- Selbstständiges Arbeiten
- Vermitteln wissenschaftspropädeutischer Arbeitsformen
- Erkennen von fachlichen und fachübergreifenden Zusammenhängen mit wachsender Komplexität
- Erreichen der verschiedenen Anforderungsbereiche: Reproduktion, Transfer, Problemlösen und Werten
- Abschluss der Schullaufbahn mit der Fachhochschulreife (nach Erfüllung der Pflichtbedingungen zum Ende der Stufen 11 oder 12) oder der allgemeinen Hochschulreife (nach bestandener Reifeprüfung)
Prioritätenstatus:
- Obligatorischer Bestandteil einer jeden Schülerlaufbahn auf dem Wege zu Fachhochschulreife oder allgemeiner Hochschulreife
Verantwortliche:
- Schulleitung;
- Herr Dr. Steinberg als Oberstufenkoordinator;
- Beratungslehrerteam der jeweiligen Jahrgangsstufe
Beteiligte:
- Fachlehrer(innen)
- Schüler(innen)
- Mitwirkungsgremien: Schul-, Lehrer-, Fachkonferenzen; Stufenpflegschaften
Zeitplan der Umsetzung: kontinuierlich, jährlich wiederkehrend
Mittel und Finanzen:
- Lernmittel über Fachetats (in Abhängigkeit vom Zustandekommen von Kursen im jeweiligen Fach)
Evaluationsverfahren:
- Kurs- bzw. lehrerübergreifend gestellte Klausuraufgaben in einzelnen Fächern
- Zentrale Vorgaben zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen
- Zentral gestellte Abiturklausuren
- Umfangreicher Austausch der Zweitkorrekturen der Abiturklausuren mit anderen Fachkollegen unbekannter Schulen („anonyme Zweitkorrektur“) nach Vorgaben der Schulaufsichtsbehörde
- Rückmeldungen durch das Schulministerium im Sinne eines Vergleichs (fachübergreifend und fachspezifisch) mit den landesweiten Durchschnittsergebnissen
- Information / Diskussion in den Mitwirkungsgremien:
○ Schulkonferenz
○ Lehrerkonferenz bzw. Dienstbesprechung des Lehrerkollegiums
○ Fachkonferenz
Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 muss eine Anpassung an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfolgen, durch die die Strukturen und Schwerpunktsetzungen in der Oberstufe als Folge der Schulzeitverkürzung erheblich verändert werden.
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