3.4.2 Arbeitsplan Gesundheitserziehung/Suchtprophylaxe
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Bereich: Bereichsübergreifende Konzepte
In den Klassen 7 und 8 erweitern wir die pädagogische Begleitung mit den Projekten ‚Suchtprävention’ und der ‚Sexualpädagogik’.
Ziele:
- Leistung eines effektiven Beitrags zum Umgang mit sehr komplexen gesamtgesellschaftlichen Problemen
- Unterstützung der Jugendlichen bei der Bewältigung der Entwicklungsphase der Pubertät
- Hilfestellung bei der Lösung zahlreicher Aufgaben:
- Konfrontation mit neuen Lebenswelten
- Positionierung in Gemeinschaft der Familie der Schule, der Klasse, im Freundeskreis
- Entwicklung eines Wertesystems
- Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Wünschen, Träumen
- Entwicklung von Zukunftsplänen
Konkrete Vorhaben:
1. Projekt Suchtprävention in der Jahrgangsstufe 7
- das Kommissariat Vorbeugung Euskirchen wird über die gesetzliche Seite der Drogenproblematik
informieren und mit Hilfe der sogenannten „Suchtbrille“ Selbsterfahrung sammeln lassen
- ein Diplompädagoge von der Aids- und Drogenprävention der AWO wird der Frage nachgehen, was Sucht für den einzelnen bedeutet
- zwei Vertreter des Kreuzbundes (Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige) werden aus der Sicht des persönlich Betroffenen das Suchtproblem mit den Schülern diskutieren
Ziel:
- Bereitschaft zu einer offenen Auseinandersetzung wecken
- Information über legale, illegale Drogen, Essstörungen und weitere Abhängigkeiten erhalten
- Verantwortlicher Umgang im Hinblick auf Suchtstoffe und Suchtverhalten entwickeln
Zeitrahmen: 12 Schulstunden.
2. Projekt Sexualpädagogik in der Jahrgangsstufe 8
- Arbeit in geschlechtsgetrennten Gruppen
- externe Moderatoren der Beratungsstelle ‚Frauen helfen Frauen’ und der AWO arbeiten mit den Schülern zu den Bereichen:
- Liebe
- Sexualität
- Verhütung
- Schwangerschaft
- Freundschaft
- Partnerschaft
Ziel:
- Wissensvermittlung
- gefühlsmäßiges Einlassen auf das Thema
- verantwortungsbewusste Umgang mit der eigenen Sexualität
Zeitrahmen: drei Schulstunden
Verantwortliche:
- I. Warrach als Koordinatorin
- externe Moderatoren der AWO, der Frauenberatungsstelle und Vertreter des Kreuzbunds
Evaluationsverfahren:
- Feedback durch Schüler - Bewertungsbogen
- Gespräch mit den Klassen- und Fachlehrern (bsds Biologie, Religion)
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