Am 24.03.1954 wurde ich in Bonn geboren und lebte bis 1982 in Beuel, heute Bonn-Beuel. Nach der Gymnasialzeit am Erzbischöflichen Gymnasium (heute: Kardinal-Frings-Gymnasium) in Beuel studierte ich vom Herbst 1973 bis Anfang 1980 an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universtät in Bonn Geschichte, Germanistik und Katholische Theologie mit dem Ziel: Lehramt am Gymnasium. Nachdem ich im Februar 1980 das erste Staatsexamen bestanden hatte, erfuhr ich, dass ich die Referendarzeit am Studienseminar in Jülich zu absolvieren hatte. Durch Beschluss der dortigen Seminarleitung war meine Ausbildungsschule das Städtische Gymnasium in Zülpich. So kaufte ich mir im Sommer 1980 dann mein erstes Auto – in Bonn war ja fast alles mit Bahn, Bus oder Fahrrad erreichbar – und machte ich mich dann zum ersten Mal auf, die mir bis dahin nur vom Namen her bekannte Stadt zu erkunden.
Während der Referendariatsjahre lernte ich an dieser Schule meine Frau kennen, die bis heute zudem noch meine Kollegin mit den Fächern Mathematik und Physik ist. Nach dem zweiten Staatsexamen im September 1982 und unserer Hochzeit im Oktober des Jahres arbeitete ich für einige Monate zur Aushilfe an dieser Schule. Im Sommer 1983 trat ich meine erste Stelle als Studienrat am Stiftischen Gymnasium in Düren an.
1985 gelang es mir, nach Zülpich versetzt zu werden, wo ich mich schon seit 1982 zu Hause fühle.
Neben der Unterrichts- und Klassenlehrertätigkeit erstelle ich seit 1986 die Stundenpläne zusammen mit Herrn Dederichs und arbeitete mich bald in verschiedene Bereiche der Computer-gestützten Schulverwaltung ein.
Nachdem Herr Dr. Thierfeldt zum Schulleiter ernannt worden war, bewarb ich mich um die vakante Stelle des stellvertretenden Schulleiters und wurde im Dezember 1999 vom Schulausschuss der Stadt Zülpich einstimmig gewählt. Seit
Frühjahr 2000 habe ich diese Stelle jetzt inne und kann heute, mehr als 4 Jahre später, sagen, dass das Arbeitsvolumen zwar naturgemäß zugenommen hat, dass mir aber die Kombination aus Unterricht und Verwaltung immer noch sehr viel Freude bereitet.
Während der Freizeit sehe und lese ich gerne Krimis, koche gerne – zusammen mit meiner Frau – bin etwas kommunalpolitisch tätig und nutze einen Teil der Ferien, um auf Reisen unsere wunderschöne Welt zu erkunden. Zwischen unseren Reisen in fernere Länder wie China und Kanada, Finnland und Ägypten kommen aber auch Ziele in Deutschland und seinen Nachbarländern nicht zu kurz.
Ich hoffe, dass es mir noch eine Reihe von Jahren gelingt, die Interessen von Schülern und Eltern, Kollegen und Schulbehörden im Sinne einer positiven Weiterentwicklung unseres Franken-Gymnasiums in Einklang zu bringen.
Zülpich im Juni 2004 Rolf Westhofen