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Projektwoche und Schulfest am Franken-Gymnasium Zülpich

BilderGalerieWas geschieht, wenn Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Ehemalige, Vereine, externe Fachleute und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gemeinsam an Themen arbeiten, die ihnen wirklich am Herzen liegen? Die Antwort darauf war in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien überall am Franken-Gymnasium zu sehen, zu hören und zu spüren.

Unter dem Motto „Herzensangelegenheiten – weil Schule so viel mehr ist als Unterricht“ verwandelte sich unsere Schule für mehrere Tage in einen lebendigen Lern-, Erlebnis- und Begegnungsraum. Der gewohnte Stundenplan machte Platz für neue Gruppen, ungewohnte Lernorte, kreative Ideen und persönliche Interessen. Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen arbeiteten gemeinsam an Projekten, probierten Neues aus, übernahmen Verantwortung und entdeckten dabei Fähigkeiten, die im normalen Schulalltag vielleicht nicht immer sichtbar werden.

Rund 40 ganz unterschiedliche Projekte zeigten, wie vielfältig die Herzensangelegenheiten unserer Schulfamilie sind. Die Themen reichten von Kunst, Musik, Theater, kreativem Schreiben und Fotografie über Sport, Bewegung und Gesundheit bis hin zu Natur, Nachhaltigkeit, Technik, Künstlicher Intelligenz, Recht, Demokratie und gesellschaftlichem Engagement. Auch handwerkliche, kulinarische und gestalterische Angebote fanden ihren Platz.

Dabei wurde geschrieben, gestaltet, diskutiert, geforscht, gebaut, trainiert, getanzt und gespielt. Sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler konnten sich unter anderem beim Basketball, Baseball, Volleyball, Hockey, Tennis, Hip-Hop, Fahrradfahren oder Crossgolf ausprobieren. Andere beschäftigten sich mit Mode und Zukunftsideen, entwickelten kreative Texte, gestalteten Dekorationen und floristische Arbeiten oder setzten sich mit den Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz auseinander.

Besonders spannend wurde es dort, wo Schule und außerschulische Lebenswelt unmittelbar aufeinandertrafen. In einzelnen Projekten erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit von Gerichten, Museen, Vereinen, kulturellen Einrichtungen, Unternehmen und weiteren Institutionen. Externe Fachleute brachten ihre Erfahrungen und beruflichen Perspektiven ein und ermöglichten Begegnungen, die weit über den gewöhnlichen Unterricht hinausgingen.

So entstanden Lerngelegenheiten, die nicht allein auf ein sichtbares Ergebnis ausgerichtet waren. Ebenso wichtig waren die gemeinsamen Wege dorthin: Ideen entwickeln, Aufgaben verteilen, Schwierigkeiten überwinden, Kompromisse finden, einander helfen und schließlich gemeinsam stolz auf das Erreichte sein.

Spielwelten, knifflige Rätsel und gelebte Inklusion

Wie viel Kreativität, technisches Verständnis und Teamarbeit in der Entwicklung eines eigenen Spiels stecken, zeigte das Projekt „Game Designer“. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten eigene Spielideen, entwarfen Figuren, Welten und Aufgaben und setzten sich mit der Frage auseinander, was ein Spiel spannend, herausfordernd und zugleich verständlich macht. Dabei waren nicht nur Fantasie und digitale Fähigkeiten gefragt. Auch Ausdauer, logisches Denken und die Bereitschaft, Entwürfe immer wieder zu überprüfen und zu verbessern, spielten eine wichtige Rolle.

Besonders geheimnisvoll wurde es in den eigens hergerichteten Escape Rooms. Mit viel Einfallsreichtum entstanden Räume voller Hinweise, versteckter Botschaften und kniffliger Rätsel. Die Besucherinnen und Besucher mussten genau beobachten, logisch kombinieren und vor allem als Team zusammenarbeiten, um den Weg aus den Räumen zu finden. Die große Begeisterung beim Schulfest zeigte, wie überzeugend die Projektgruppe ihre Ideen umgesetzt hatte. Damit dieses aufwendige Ergebnis nicht nur an einem einzigen Nachmittag erlebt werden kann, bleiben die Escape Rooms auch nach dem Schulfest bestehen. In der letzten Schulwoche erhalten weitere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Räume zu besuchen, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. So wirkt die Projektwoche über das eigentliche Fest hinaus in den Schulalltag hinein.

Auf eine ganz andere, besonders intensive Weise berührte das Projekt „Inklusives Handwerken“, das in Kooperation mit den Nordeifel-Werkstätten (NE.W.) in Ülpenich durchgeführt wurde. Hier arbeiteten Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit Beschäftigten der NE.W. an einem konkreten handwerklichen Ziel: dem Bau wunderschöner, farbenfroher Vogelhäuser.

Im Mittelpunkt stand dabei weit mehr als das Zusammensetzen und Bemalen der einzelnen Werkstücke. Die gemeinsame Arbeit eröffnete unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle und sehr persönliche Einblicke in das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen. Im täglichen Miteinander konnten anfängliche Unsicherheiten überwunden, Fragen gestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Das gemeinsame handwerkliche Tun schuf auf ganz natürliche Weise Nähe. Während an den Vogelhäusern gearbeitet wurde, entstanden Gespräche, gegenseitige Unterstützung und viele kleine Begegnungen. Jede und jeder brachte eigene Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen ein. So wurde erlebbar, dass Inklusion nicht darin besteht, nebeneinander an unterschiedlichen Aufgaben zu arbeiten. Inklusion bedeutet, miteinander ein Ziel zu verfolgen, voneinander zu lernen, sich als gleichwertige Partnerinnen und Partner auf Augenhöhe zu begegnen und festzustellen, dass es sich um eine und nicht um unterschiedliche Welten handelt.

Von Tag zu Tag näherten sich die Beteiligten einander stärker an. Aus einer zunächst ungewohnten Begegnung entwickelte sich ein herzliches, vertrauensvolles und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Miteinander, das alle Beteiligten nachhaltig formt. Die farbenfrohen Vogelhäuser, die dabei entstanden, sind deshalb weit mehr als gelungene handwerkliche Arbeiten. Sie stehen sinnbildlich für Vielfalt, Gemeinschaft und die Erfahrung, dass etwas besonders Schönes entstehen kann, wenn unterschiedliche Menschen ihre Fähigkeiten miteinander verbinden. Das Projekt gestaltete die gemeinsamen Tage auf eine außergewöhnliche und ergreifende Weise und wurde durch so manche Spielrunde, ein gemeinsames Fußballspiel und ein tägliches gemeinsames Mittagessen am Ende eines jeden Projekttages abgerundet. Es machte Inklusion nicht nur zu einem Thema, über das gesprochen wurde, sondern zu einer unmittelbar erlebten Erfahrung. Gerade darin zeigte sich auf besonders eindrucksvolle Weise, was eine Projektwoche unter dem Motto „Herzensangelegenheiten“ bedeuten kann. Da das Thema Inklusion vielen Schülerinnen und Schülern zur Herzensangelegenheit wurde, stellt die Projektwoche den Beginn einer neuen Kooperation zwischen den NE.W. und dem Franken-Gymnasium dar und wir freuen uns jetzt schon auf viele weitere zuküftige Begegnungen.

Nachhaltigkeit als gemeinsame Aufgabe

Auch die Frage, wie wir heute und in Zukunft verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umgehen können, spielte in der Projektwoche eine wichtige Rolle. Nachhaltigkeit wurde dabei nicht nur theoretisch behandelt, sondern in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen konkret erfahrbar gemacht.

Im Projekt „Essen der Zukunft“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, wie sich unsere Ernährung verändern kann und welche Rolle dabei ökologische, gesundheitliche und gesellschaftliche Aspekte spielen. Auch die vegane Ernährung wurde praktisch erprobt. Die Teilnehmenden lernten neue Zutaten und Zubereitungsformen kennen und erlebten, dass nachhaltiges Essen abwechslungsreich, kreativ und genussvoll sein kann.

Das Projekt „Mode und Lifestyle“ richtete den Blick auf unseren Konsum und auf die Ressourcen, die für Kleidung und Alltagsprodukte benötigt werden. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich damit auseinander, unter welchen Bedingungen Mode hergestellt wird, wie lange Produkte genutzt werden und welche Möglichkeiten es gibt, bewusster, langlebiger und ressourcenschonender zu konsumieren.

Auch sportliche Projekte griffen den Nachhaltigkeitsgedanken auf. Das Fahrrad wurde nicht nur als Sportgerät, sondern zugleich als umweltfreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel erfahrbar. Bewegung, Mobilität und verantwortliches Handeln ließen sich auf diese Weise unmittelbar miteinander verbinden.

Der Anspruch, Ressourcen zu schonen, beschränkte sich jedoch nicht auf die Inhalte der Projektwoche. Auch das abschließende Schulfest sollte möglichst nachhaltig gestaltet werden. Die Familien waren deshalb dazu aufgerufen, eigenes Geschirr und eigenes Besteck mitzubringen. Auf diese Weise sollte von vornherein vermieden werden, dass große Mengen an Einweggeschirr und unnötigem Müll entstehen. Für alle Gäste, die kein eigenes Geschirr dabeihatten, stand ein Mehrweg- und Pfandsystem zur Verfügung. Teller konnten ausgeliehen und nach der Benutzung an einer zentralen Spülstation zurückgegeben werden. Mithilfe von Pfandmarken ließ sich das Geschirr anschließend erneut nutzen oder das hinterlegte Pfand zurückerhalten.

Dieses System erforderte Organisation, viele helfende Hände und die Bereitschaft aller Beteiligten, Verantwortung zu übernehmen. Zugleich wurde deutlich, dass Nachhaltigkeit besonders dann gelingt, wenn viele Menschen mitmachen und auch kleine Veränderungen im Alltag gemeinsam tragen.

So wurde Nachhaltigkeit in der Projektwoche und beim Schulfest nicht nur als abstraktes Ziel formuliert. Sie zeigte sich im bewussteren Umgang mit Ernährung, Kleidung, Mobilität, Konsum und Abfall – und damit in vielen ganz konkreten Entscheidungen.

Lernen mit Kopf, Hand und Herz

Schon in den ersten Stunden der Projektwoche war zu erkennen, dass hier etwas Besonderes entstand. In den Klassenräumen, auf den Fluren, in den Sporthallen und auf dem Außengelände herrschte eine konzentrierte und zugleich gelöste Atmosphäre. Materialien wurden zusammengesucht, Arbeitsplätze eingerichtet, erste Entwürfe verworfen und neue Lösungen gefunden.

Manche Gruppen hatten sich bereits am ersten Tag große Ziele gesetzt. Andere mussten zunächst herausfinden, wie aus vielen unterschiedlichen Vorstellungen ein gemeinsames Projekt werden konnte. Gerade darin lag eine besondere Stärke der Woche: Schülerinnen und Schüler konnten erleben, dass gute Ergebnisse Zeit, Ausdauer und Zusammenarbeit benötigen.

Immer wieder übernahmen sie selbst Verantwortung. Sie organisierten Abläufe, gestalteten Ausstellungen, bereiteten Aufführungen vor, erklärten anderen ihre Arbeit oder unterstützten jüngere Gruppenmitglieder. Ältere Schülerinnen und Schüler brachten eigene Kenntnisse und Talente ein und traten teilweise selbst als Projektleitende oder Mitverantwortliche auf.

Die Projektwoche eröffnete damit Freiräume, die im Schulalltag nicht immer in dieser Form möglich sind. Hier durfte ausprobiert werden. Nicht jeder Versuch musste auf Anhieb gelingen, nicht jede Idee musste sofort perfekt sein. Entscheidend waren Neugier, Eigeninitiative und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen.

Genau dadurch wurde das Motto „Herzensangelegenheiten“ mit Leben gefüllt. Denn eine Herzensangelegenheit ist nicht unbedingt etwas Großes oder Spektakuläres. Sie kann in der Freude an Bewegung liegen, in der Begeisterung für Sprache und Kreativität, im Interesse an Naturwissenschaften und Technik oder im Wunsch, Verantwortung für andere, für unsere Umwelt und für zukünftige Generationen zu übernehmen.

In dem Zusammenhang gilt es ein weiteres Projekt, nämlich „Das FraGy schreibt Geschichte”, zu erwähnen. Dabei begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf historische Spurensuche. Im Stadtarchiv Zülpich recherchierten sie gemeinsam mit der Archivarin und dem Kulturreferenten der Stadt Zülpich die Lebensgeschichten jüdischer Familien aus Zülpich und setzten sich intensiv mit deren Schicksalen während der NS-Zeit auseinander. Eine besondere Bereicherung war zudem der Besuch eines Zeitzeugen, der selbst in Zülpich lebt und den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll von seinen persönlichen Erinnerungen an diese Zeit berichtete. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die geplante Verlegung weiterer Stolpersteine, für die weiterhin Spenden gesammelt werden sollen. Auch Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen zeigte großes Interesse an der Arbeit der Projektgruppe und informierte sich persönlich über die Ergebnisse. Die enge Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv machte den außerschulischen Lernort zu einem wertvollen Bestandteil des Projekts und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Zugang zur lokalen Erinnerungskultur. In der Projektwoche wurden die Grundlagen für dieses Vorhaben gelegt, jedoch soll dieses über die besonderen Tage hinaus das Schulleben bereichern.

Aus der Projektwoche wird ein großes Schulfest

Den Höhepunkt bildete am Freitag, dem 10. Juli 2026, das große Schulfest. Nach Tagen intensiver Arbeit öffnete das Franken-Gymnasium seine Türen und präsentierte die Ergebnisse der Projektwoche Eltern, Familien, Freundinnen und Freunden, Ehemaligen und zahlreichen weiteren Gästen.

Bereits zur Eröffnung um 15 Uhr war zu spüren, wie groß die Vorfreude auf diesen Nachmittag war. Aus den während der Woche entstandenen Projekten war eine vielseitige Ausstellung mit Präsentationen, Mitmachangeboten, Aufführungen und sportlichen Aktionen geworden.

In Klassenräumen und auf den Fluren konnten Besucherinnen und Besucher Arbeitsergebnisse betrachten und mit den Projektgruppen ins Gespräch kommen. An verschiedenen Ständen erklärten Schülerinnen und Schüler, womit sie sich beschäftigt hatten, welche Erfahrungen sie gesammelt hatten und welche Herausforderungen es auf dem Weg zum fertigen Ergebnis gegeben hatte.

Dabei ging es nicht nur darum, fertige Produkte zu zeigen. Viele Projekte luden zum Mitmachen, Nachdenken, Ausprobieren und Staunen ein. Gerade die persönlichen Erläuterungen der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, wie intensiv sie sich mit ihren Themen auseinandergesetzt hatten.

Überall auf dem Schulgelände herrschte eine offene, fröhliche und familiäre Stimmung. Menschen blieben stehen, kamen miteinander ins Gespräch, entdeckten neue Seiten an unserer Schule und freuten sich über die vielfältigen Beiträge. Das Schulfest zeigte eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele Menschen ihre Ideen, Fähigkeiten und ihre Zeit einbringen. Die Angebote waren so verschieden wie die Menschen, die sie gestaltet hatten und bildeten dennoch ein stimmiges Ganzes.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Kuchen, Salate, Fingerfood, Crêpes, Waffeln, warme Speisen, Popcorn, Zuckerwatte, Eis und weitere Angebote machten das Fest auch kulinarisch zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Zahlreiche Eltern sorgten an den Ständen dafür, dass alles reibungslos funktionierte.

Dass sogar das Wetter mitspielte, trug zusätzlich zur entspannten Atmosphäre bei. Auf dem Schulhof wurde gelacht, erzählt und gemeinsam gefeiert. Überall begegnete man fröhlichen Gesichtern, gegenseitiger Unterstützung und aufrichtigem Interesse an den Arbeiten der anderen.

Ein Fest der gesamten Schulfamilie

Schulleiter Joachim P. Beilharz zeigte sich besonders beeindruckt und dankbar berührt von der erneut familiären, aufgeschlossenen und zugewandten Atmosphäre, die nicht nur das Schulfest, sondern bereits die gesamte Projektphase wieder geprägt hatte.

Die vielfältigen Ausstellungen und Angebote hätten eindrucksvoll veranschaulicht, was den Mitgliedern unserer Schulfamilie am Herzen liege. Zugleich sei erlebbar geworden, wie sehr Vielfalt, Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und Freude das Schulleben am Franken-Gymnasium prägen.

Tatsächlich waren es gerade die vielen kleinen Begegnungen, die diesen Tag besonders machten: Schülerinnen und Schüler, die voller Begeisterung ihre Ergebnisse erklärten; Eltern, die an den Ständen mithalfen; Kolleginnen und Kollegen, die auch nach intensiven Projekttagen weiter unterstützten; Gäste, die aufmerksam zuhörten, nachfragten und sich Zeit für die Präsentationen nahmen.

Als zusätzliches i-Tüpfelchen schloss sich am Abend ein gut besuchtes Ehemaligentreffen an, das vom Förderverein des Franken-Gymnasiums organisiert worden war. Auf diese Weise kamen nicht nur die aktuellen Mitglieder der Schulgemeinschaft zusammen. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler, frühere Kolleginnen und Kollegen und weitere Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter konnten alte Kontakte auffrischen, Erinnerungen austauschen und ihre Verbundenheit mit der Schule zeigen.

Ein großes Gemeinschaftswerk

Eine Projektwoche dieser Größenordnung und ein anschließendes Schulfest entstehen nicht innerhalb weniger Tage. Hinter dem sichtbaren Ergebnis lagen viele Monate intensiver Vorbereitung.

Projekte mussten entwickelt, externe Partner gewonnen, Räume verteilt, Materialien organisiert und Schülerinnen und Schüler nach ihrer Wahl den Angeboten zugeordnet werden. Einsatzpläne wurden erstellt, Sportstätten reserviert, Ausstellungen geplant und zahlreiche organisatorische Fragen geklärt. Auch die Verpflegung, das Mehrweg- und Pfandsystem, die Technik, der Aufbau, die Betreuung der Stände und der spätere Abbau erforderten eine genaue Abstimmung.

Dass am Ende alles so selbstverständlich und reibungslos wirkte, war das Ergebnis einer großen gemeinsamen Anstrengung. Ein herzlicher Dank gilt deshalb den zahlreichen Eltern und Erziehungsberechtigten, die die Woche und das Fest mit großem Engagement unterstützt haben. Viele übernahmen Dienste, begleiteten Projekte und Ausflüge, stellten Materialien zur Verfügung, spendeten Kuchen, Salate und Fingerfood oder halfen beim Auf- und Abbau. Ebenso gilt der Dank allen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule sowie den externen Projektleitungen, Vereinen, Institutionen und Kooperationspartnern. Sie alle brachten Zeit, Ideen, Fachwissen und Begeisterung ein.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Franken-Gymnasiums, der sowohl die Projektwoche als auch das Schulfest und das anschließende Ehemaligentreffen tatkräftig unterstützte. Auch das Technik-Team leistete einen entscheidenden Beitrag und sorgte dafür, dass Präsentationen, Musik, Aufführungen und organisatorische Abläufe zuverlässig umgesetzt werden konnten.

Schulleiter Joachim P. Beilharz würdigte zudem ausdrücklich die Arbeit von Frau Göser-Mau und Frau Schröder, die Projektwoche und Schulfest mit großer Umsicht, Hingabe und viel Liebe zum Detail vorbereitet, koordiniert und auf den Weg gebracht hatten.

Erinnerungen, die bleiben

Am Ende dieser besonderen Woche bleiben nicht nur Plakate, Fotos, Werkstücke, Texte, Aufführungen oder Projektergebnisse. Es bleiben vor allem gemeinsame Erinnerungen, die nachhaltig einen jeden der Schulfamilie prägen.

Die Projektwoche „Herzensangelegenheiten“ hat gezeigt, wie vielfältig Lernen sein kann, wenn junge Menschen Freiräume erhalten, eigene Interessen einbringen dürfen und von engagierten Erwachsenen begleitet werden. Sie hat zugleich deutlich gemacht, wie viel Kreativität, Wissen, Verantwortungsbereitschaft und Gemeinschaftssinn in unserer Schule stecken.

Das abschließende Schulfest war deshalb weit mehr als eine Ausstellung von Projektergebnissen. Es war ein Fest der Begegnung und des Miteinanders und ein sichtbares Zeichen dafür, was wir als Schulfamilie gemeinsam erreichen können.

Mit Stolz und großer Freude blicken wir auf diese Tage zurück. Sie haben unseren Zusammenhalt gestärkt und gezeigt, dass Schule auch dort besonders lebendig wird, wo Menschen ihre Herzensangelegenheiten miteinander teilen.